Was war der Anstoss für die Gründung von TABuild?
Das Bauwesen und die Immobilienbranche schaffen enormen Wert – technisch, menschlich, wirtschaftlich –, doch dieser lässt sich nur schwer aufzeigen und nutzen. Ein grosser Teil des Potenzials für Sichtbarkeit und Geschäft bleibt ungenutzt. TABuild entstand aus dem Wunsch heraus, das, was gebaut wird, besser zur Geltung zu bringen und es in einen konkreten Hebel für die Entwicklung zu verwandeln.
Können Sie uns Ihre Lösung in wenigen Worten erklären?
TABuild entwickelt digitale Lösungen zur Aufwertung des Bauwesens und der Immobilienbranche. Ausgangspunkt ist der
Immobilienbereich: Wir ermöglichen es Bauträgern und Maklern, schneller und besser zu verkaufen und gleichzeitig ihr Image zu stärken, um neue Aufträge zu gewinnen. Die Präsentation wird zu einem strategischen Hebel. Dies entspricht auch den Erwartungen der Käufer, die die Immobilien besser verstehen möchten. Das ist heute unser Vorzeigeprojekt. Parallel dazu entwickeln wir massgeschneiderte Lösungen für Akteure der Baubranche, um Baustellen aufzuwerten und sie zu Kommunikations-und Entwicklungsinstrumenten zu machen
Wer sind Ihre Kunden und Ihre vorrangigen Märkte?
TABuild richtet sich an Bauträger und Immobilienagenturen. Wir arbeiten auch mit Architekten und Bauunternehmen zusammen, die ihre Kommunikation strukturieren und ihre Projekte – insbesondere Baustellen – in Entwicklungshebel verwandeln möchten. Das Ziel ist es, den geschaffenen Wert sichtbar und kommerziell nutzbar zu machen.
Wodurch unterscheidet sich Ihre Positionierung?
TABuild geht von der Realität aus – vom Feld –, dort, wo der Wert geschaffen wird. Der Ansatz stellt den Menschen wie der in den Mittelpunkt und wertet Akteure und Entscheidungen auf, anstatt auf standardisierte Kommunikation zu setzen. Diese Realität wird in umsetzbare digitale Lösungen übersetzt, die darauf ausgelegt sind, sichtbare und messbare Ergebnisse zu erzielen.
Warum ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um TABuild zu lancieren?
Die Branche verzeichnet in der Schweiz Investitionen in Höhe von fast 70 Milliarden Franken und beschäftigt rund acht Prozent der Erwerbsbevölkerung. Im Kanton Freiburg verdeutlichen Projekte wie Rolex in Bulle, Bluefactory oder der Parc du Chocolat diese Dynamik. Die Erwartungen ändern sich: Projekte müssen besser verstanden und auf gewertet werden. Gleichzeitig ermöglicht der Aufschwung der KI die Entwicklung effizienterer und wirkungsvollerer Lösungen.
Was sind die nächsten Schritte?
Ich befinde mich derzeit in der Startphase. Die nächsten Schritte bestehen darin, mit Akteuren der Branche zusammenzuarbeiten, um die ersten Lösungen einzuführen, die Anwendungsmöglichkeiten zu verfeinern und ihre Wirkung zu validieren. Gleichzeitig ist es das Ziel, das digitale Ökosystem zu strukturieren.
Abschliessend: Was ist Ihr Ziel?
Die Art und Weise zu verändern, wie das Bauwesen und die Immobilienbranche bewertet werden. Das, was gebaut wird, verständlicher, nachvollziehbarer und nützlicher zu machen – mit Lösungen, die die Herausforderungen der Sichtbarkeit und der Entwicklung integrieren.