Info patronale 307 - März 2021

Info Patronale

Info patronale 307 - März 2021

In der aktuellen Ausgabe der Info patronale wagen wir einen Blick in die Zukunft. Dabei steht die Digitalisierung im Mittelpunkt unserer Überlegungen, und zwar nicht zuletzt deshalb, weil sie auch in der Wirtschaftsentwicklung eine zentrale Rolle spielt. Digitalisierung rüttelt uns auf, treibt uns an und führt Unternehmen egal welcher Grösse oder Branche dazu, sich in Frage zu stellen und tiefgreifende Änderungen vorzunehmen. Die CoronaKrise wird als Auslöser für die Digitalisierung vieler Unternehmen in Erinnerung bleiben. Interne Abläufe werden umgestellt sprich digitalisiert und Produktionen automatisiert. Dieser Trend zeichnete sich schon vor der Krise ab, doch sie hat ihn beschleunigt und die Unternehmen dazu gebracht, sich zum Teil neu zu erfinden, um z. B. den Weisungen des Bundesrats zu entsprechen und die Heimarbeit einzuführen. Die Beratungsfirma McKinsey & Company schätzt, dass die Covid-19 Pandemie die Digitalisierung um ein Fünffaches beschleunigt hat. Es ist also Zeit, auf diesen Zug aufzuspringen. So manches KMU ist bereits zugestiegen. Diejenigen, die noch auf dem Bahnsteig stehen, sollten sich schleunigst eine Fahrkarte beschaffen, denn die Konkurrenz schläft nicht. Übrigens, auch der Staat Freiburg unterstützt diesen Trend und hat gleich zwei entsprechende Massnahmen in seinem Wiederankurbelungsplan für die Freiburger Wirtschaft aufgenommen: Gutscheine für Digitalisierung und Automation (zurzeit vergriffen) und Gutscheine für Forschung und Entwicklung. Damit sollen Digitalisierungs- und Innovationsprojekte unterstützt werden, so dass die Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit bewahren können, um für die Zeit nach der CovidKrise bereit zu sein. Die Veränderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, sind bedeutend und es wäre falsch, sie zu bagatellisieren. Die Digitalisierung ist bereichsübergreifend und kann nur auf diese Weise erfolgsversprechend ungesetzt werden. Sämtliche Umfragen kommen zum selben Schluss: Die Digitalisierung setzt irgendwo ein und entwickelt sich weiter, bis sie alle Abteilungen des Unternehmens durchdrungen hat. Dabei wird die Or-ganisation in Frage gestellt und damit auch die Rolle, die dem Personal zugedacht wird. Die Digitalisierung erlaubt es nämlich, monotone und wenig aufwertende Aufgaben zu automatisieren. Das Personal wird somit von dieser eintönigen Arbeit entlastet und kann sich interessanteren Aufgaben zuwenden. Es geht also nicht darum, dass Menschen durch Maschinen ersetzt werden. Ganz im Gegenteil, die tägliche Arbeit soll vielmehr aufgewertet werden. Die Digitalisierung ist ein bereichsübergreifender Prozess, der erhebliche Investitionen in Form von Zeit und Geld erfordert, die nicht zu unterschätzen sind. Dieser Prozess ist nicht nur Chefsache, sondern die Mitarbeitenden sind genauso mit einzubeziehen. Dieses Zusammenspiel aller Beteiligten ist letztendlich der Schlüssel einer erfolgreichen Umsetzung der Digitalisierung. Meine ersten Zeilen sprachen von der Zukunft und ich möchte kurz darauf zurückkommen. Die aktuelle Krise zwingt uns, dass wir uns vermehrt mit der Gegenwart auseinandersetzen und die Zukunft mit Vorsicht betrachten. Die Digitalisierung aber verlangt von uns, dass wir uns der Zukunft zuzuwenden, vorwärtsschreiten und unseren Platz innerhalb des Wirtschaftsgeflechts überdenken. Digitalisierung trägt das Potenzial der Erneuerung in sich  befeuert durch Start-ups oder Unternehmen, die sich der Digitalisierung verschrieben haben. Doch es liegt in Ihren Händen, geschätzte Unternehmer, diese Gelegenheit beim Schopf zu packen und auf den rollenden Zug aufzuspringen, mit der Zeit zu gehen und – warum nicht – ein Vorreiter der Digitalisierung zu werden.

Zusammen mit unserem Partner, der Hochschule für Wirtschaft Freiburg haben wir die Initiative «FriDigital» ins Leben gerufen, um Sie auf Ihrem Weg zur Digitalisierung zu begleiten und unterstützen. Wir sind für Sie da.

Informationen
  • infopatronale
  • 30 Mär 2021

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