Die willkommene Unterstützung der Wirtschaft in der Höhe von 100 Millionen

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Die willkommene Unterstützung der Wirtschaft in der Höhe von 100 Millionen

Der Staatsrat hat heute Morgen eine Ausweitung seiner Unterstützung sowie einen Plan zur Wiederankurbelung der Wirtschaft in der Höhe von 50 Millionen Franken angekündigt. Somit gewährt der Kanton den freiburgischen Unternehmen insgesamt 100 Millionen Franken an Hilfsleistungen. Der Freiburger Arbeitgeberverband (FAV) freut sich über diese zusätzlichen Massnahmen und begrüsst diese neue Ankündigung. Zugleich weist der FAV darauf hin, dass die Mittel erhöht werden müssen, um die Wirtschaftskrise in ihrem gesamten Umfang zu bekämpfen.

Die Freiburger Regierung hat heute Morgen zusätzlich 50 Millionen Franken freigegeben, die eine erste Unterstützungsmassnahme in gleicher Höhe ergänzen werden. Dieses Paket wird der Ausarbeitung eines Plans zum Wiederaufbau dienen, damit die Freiburger Wirtschaft allmählich wieder durchstarten kann. Die zahlreichen Hilferufe verschiedener kantonaler Wirtschaftsorganisationen wurden somit erhört. Diese Massnahme folgt auf eine erste Reihe von Notfallmassnahmen zugunsten der Wirtschaft, zur Vermeidung von Entlassungen und Konkursen. Der FAV begrüsst diese Entscheidung des Staatsrats.

Der Staatsrat hat darüber hinaus die Vorgaben zu den Geschäftsmieten gelockert und sie dahingehend ergänzt, dass die bis dato zwischen den kleinen, mittleren und grossen Unternehmen herrschenden Ungleichheiten behoben werden. Diese Massnahme wird ab jetzt auf Unternehmen ausgeweitet, die Eigentümer von Gewerbeflächen sind. Sie können nun – ebenso wie die Mieter – während zwei Monaten eine Erstattung der Hypothekarzinsen nutzen. Durch dieses Hilfsmittel wird die Gleichheit zwischen Eigentümern und Mietern von Gewerbeflächen wiederhergestellt. Die eidgenössischen Räte konnten sich in diesem Dossier auf keinen Kompromiss einigen und der FAV hofft daher, dass an der nächsten Session zusätzliche Hilfen seitens des Bundes beschlossen werden.

Die massiven Verluste bei den Werbeeinnahmen wurden durch insgesamt 5,34 Millionen Franken ausgeglichen, die den Freiburger Medien gewährt wurden. Der FAV zeigt sich zufrieden mit diesem Beschluss, der gerade in Krisenzeiten tiefgreifende Bedeutung hat. Hinzu kommt die Unterstützung des Bundes in Form von Bürgschaftsgarantien für Start-up-Unternehmen, die die kantonale Hilfe ergänzt und den neuen Unternehmen ermöglicht, die Zukunft gelassener anzugehen.

Dennoch stellt der FAV fest, dass gewisse Ungleichheiten weiterbestehen, von denen selbständige Arbeiter und Unternehmensleiter betroffen sind (siehe Mitteilung vom 22.04.2020). Der FAV ruft folglich den Staatsrat zum zweiten Mal eindringlich auf, diese Kluft unbedingt zu beseitigen. Darüber hinaus dringt der Arbeitgeberverband auf besondere Anstrengungen zugunsten derjenigen Firmen, die ihre Tätigkeiten fortgesetzt haben und deshalb hohe Zusatzkosten zu tragen haben. Der FAV hofft somit, dass diesen Forderungen bald durch neue kantonale oder landesweite Massnahmen entsprochen wird.

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>> Die Medienmitteilung - 8. Mai 2020

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  • 8 Mai 2020
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