No 301 Januar 2020

Info Patronale

No 301 Januar 2020

Wir blicken auf ein ereignisreiches und intensives Jahr zurück, dass auf internationaler Ebene von verschiedenen Konflikten geprägt war. Man denke dabei an den Handelsstreit zwischen den USA und China, den drohenden unkontrollierten Austritt Grossbritanniens aus der EU sprich Brexit oder an die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten. Vor diesem Hintergrund ist es nicht weiter erstaunlich, dass Investitionen zurückgestellt werden und die Weltwirtschaft letztlich ins Stocken geriet. Insbesondere bei unserem wichtigsten Handelspartner Deutschland hat sich die Konjunktur letztes Jahr merklich verlangsamt.

Dieser Tendenz konnte sich auch die Schweizer Wirtschaft nicht entziehen. So hat sich die Wirtschaftstätigkeit nach einer mehrjährigen Wachstumsphase insbesondere in den letzten Monaten auch etwas abgekühlt. Verschiedene Prognosen (SECO, KOF und BAK) gehen dann auch von einer eher verhaltenen Konjunktur im 2020 aus und erwarten eine allmähliche Erholung der Weltwirtschaft erst im 2021.

Ich bin fest davon überzeugt, dass die Schweiz gestärkt aus dieser momentanen Konjunkturschwäche hervorgehen wird. Aus steuerlicher Sicht wurde 2019 mit der Annahme der eidgenössischen und der kantonalen Unternehmenssteuerreform bereits entscheidende Weichen gestellt. Des Weiteren gilt es, die Digitalisierung in den betrieblichen Abläufen weiter voranzutreiben und den damit einhergehenden Strukturwandel zu antizipieren. Dabei muss vor allem die betriebliche Berufsbildung gefördert und in die Aus- und Weiterbildung investiert werden. Diesbezüglich finden Sie als Beilage der aktuellen Info patronale unser soeben erschienenes Fortbildungsprogramm 2020.

In Bezug auf die Unterstützung der Berufsbildung wurden 2019 beispielsweise das unter unserer Präsidentschaft stehende Forum der Berufe START ! sowie die zweite Ausgabe der Berufsinfo-Tage, denen mit rund 60 vorgestellten Berufen und über 1300 Teilnehmenden ein grosser Erfolg beschieden war, ausgerichtet. Letztere Veranstaltung ermöglichte uns, die Zusammenarbeit mit dem Amt für Berufsberatung und Erwachsenenbildung (BEA) noch weiter zu vertiefen. Wie im Vorjahr werden wir auch 2020 unseren Hauptanlass, den Herbstauftakt der Unternehmen, ausrichten – heuer schon zum vierten Mal. Diese Veranstaltung bietet uns Gelegenheit, die besten Lehrbetriebe des Kantons auszuzeichnen und hervorzuheben, sowie unseren Partnern im Bereich der Berufsbildung unseren Dank auszusprechen. Während Sie diese Zeilen lesen, wird die dritte Ausgabe von START ! Job Dating in vollem Gange sein. Vom 27. Januar bis zum 5. Februar 2020 werden sich über 60 Ausbildungsbetriebe, die zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 noch offene Lehrstellen zu vergeben haben, in die Orientierungsschulen des Kantons Freiburg begeben, um Jugendliche auf Lehrstellensuche zu treffen. 

Im Rahmen von FriDigital führen wir die Zusammenarbeit mit der Hochschule für Wirtschaft Freiburg (HSW-FR) fort. Unser Ausbildungsangebot richtet sich dabei spezifisch an KMU, die sich der Digitalisierung verschrieben haben.

Zu guter Letzt freue ich mich, Sie an dieser Stelle informieren zu können, dass Ende des vergangenen Jahres die Gründungsversammlung unseres neuen Verbandes der Einzelmitglieder des Freiburger Arbeitgeberverbandes (FAV) stattgefunden hat. 

Die Mitgliedschaft im neuen Verband beantragen können :

– Unternehmen, welche im Kanton Freiburg tätig sind, aber nicht in einem durch den FAV verwalteten Berufsverband Mitglied werden können ; 

– Unternehmensleiter und höhere Kadermitarbeiter, welche eine führende Stellung in einem Unternehmen einnehmen oder ausgeübt haben ;

– Selbständige, welche eine freiberufliche Tätigkeit ausüben.

Den Mitgliedern soll die Möglichkeit gegeben werden, von den Dienstleistungen und auch vom Netzwerk des Freiburger Arbeitgeberverbandes zu profitieren.

Weitere Angaben und Auskünfte erhalten Sie, indem Sie uns per Telefon oder per E-Mail an contact form kontaktieren. Gerne erwarten wir Ihre Kontaktaufnahme.

Wir freuen uns darauf, Sie während diesem Jahr begleiten zu dürfen und wünschen Ihnen ein spannendes und erfolgreiches 2020. 

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  • infopatronale
  • 24 Jan 2020
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Der Freiburger Arbeitgeberverband (UPCF) verwaltet zurzeit 60 Berufsverbände, 16 Sekretariate für überbetriebliche Kurse, verschiedene Lehraufsichtskommissionen und ist in 7 paritätischen Kommissionen vertreten. Ausserdem sind die Verbandssekretäre in der Lage, Fragen in Bezug auf das Arbeitsrecht, die Wirtschaft und soziale Aspekte zu beantworten.

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